Chronik

      

 

Clubgeschichte Juventas 1974-2005

 

(Basierend auf den Jahresberichten der Präsidenten Roland Probst, Marcel Faber und Felix Meier sowie persönlichen Erinnerungen; erweiterte und ergänzte Auflage der Erstfassung von Lea Meier, 1999

 


1974: Am 26. Januar 1974 wird der Club Bogenschützen Juventas Basel mit bereits 16 Mitgliedern gegründet. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Präsident: Roland Probst; Technischer Leiter: Othmar Klopfstein; Sekretärin: Monika Niederhauser; Kassier: Gilbert Fahrni; 1. Beisitzer: Karl Florian.     Juventas (= Göttin der Jugend) will sich speziell der Nachwuchsförderung, einem Kernproblem des Bogensports, annehmen. Herr Claude Robin (City Sport) verhilft dem Club zu einer Starthilfe von Fr. 10'000.-. Mit dem Geld kann schon im September ein Clubhaus aufgestellt werden. Ausserdem werden andere Aufbauarbeiten wie Platzeinrichtung, Anfertigung von Schiessscheiben etc., erledigt.


1975: Diverse Mitglieder von Juventas fungieren an der WM 75 in Interlaken als Helfer (Hans Müller als Speaker, Gilbert Fahrni als Totalisator und Jonathan Taylor als Schreiber). Aufgrund der WM nimmt das Interesse am Bogensport beträchtlich zu; so findet während der Schulferien zum Beispiel eine Aktion des freiwilligen Schulsports statt. Othmar Klopfstein beendet seine Trainerkurse in Magglingen und gehört somit zu den 11 diplomierten Bogenschützen-Trainern der Schweiz. Auch in der Wintersaison kann nun trainiert werden; am 12. September findet das erste Training im neu eingerichteten Trainingsraum des Paraplegikerzentrums statt.


1976: Das Interesse am Bogensport nimmt weiter zu; in den Sommerferien leitet Gilbert Fahrni das von ca. 12 Schulkindern am Tag besuchte Bogenschiessen in einem Lager in Reinach, und in den Herbstferien findet wieder eine Aktion des freiwilligen Schulsports statt, deren Kurse Othmar Klopfstein und Jonathan Taylor leiten. An der Herbstmesse wird von den Sportgeschäften Kost und Gerspach ein Stand für Bogenschiessen, an dem die Gemeinschaft Basler Bogenschützen (Basler Bogenschützen, Basilisk, Juventas) den Bogensport vorstellt und die Broschüre Bogenschiessen in der Schweiz verteilt, aufgestellt. Obwohl die Helfer sehr kurzfristig organisiert werden müssen, findet eine gute Mitarbeit der Mitglieder statt. Der Reinerlös von Fr. 1730.- geht an den Verein für Invalidenturnen Basel. Vom 26. Juni '76 an findet jeweils am Freitag Juniorentraining statt. Ein Subventionsgesuch des Clubs wird bewilligt; es werden Fr. 5000.- ausgerichtet. Ausserdem hat Juventas vom Juli an einen eigenen Selbstkleber.

 

1977: Aldo Favetto leitet den Vorschlag zur Gründung einer Clubzeitung dem Vorstand weiter und erklärt sich spontan bereit, die Redaktion zu übernehmen. Von nun an erscheint die Clubzeitung viermal jährlich. Am 21./22. Mai findet der 13. Goldene Bogen von Basel, fast im Alleingang von Hans Müller vorbereitet, statt.

 

1978: Mauro Cadei hat den Trainerkurs in Magglingen im letzten Jahr abgeschlossen und hat von nun an die Aufgabe, ein geregeltes Training zu organisieren und zu führen. Das Durchschnittsalter der Clubmitglieder ist von 22,7 Jahren (1974) auf 30,44 Jahre gestiegen. Juventas zählt zwar immer noch zu den "jüngsten", aber trotzdem fehlen dem Club die Junioren.


1979: Dies ist das erfolgreichste Jahr für Juventas seit der Gründung des Clubs und steht im Zeichen des Wettkampfes. Am 15. Goldenen Bogen (mit guter Zusammenarbeit in der Turnierorganisation) erreicht die Juventas-Mannschaft den dritten Rang; ausserdem werden in diesem Jahr sieben FITA-Sterne von verschiedenen Juventas-Schützen errungen. Erfreulich ist die hohe Teilnehmerzahl von Juventas-Mitgliedern an Turnieren.


1980: Auch in diesem Jahr wird die fast schon traditionelle Aktion des freiwilligen Schulsports durchgeführt, die seinerzeit der Grund für die Gründung eines Vereins, der sich speziell der Nachwuchsförderung widmen sollte, war.

 

1981: Im Frühjahr kann die Einführung eines Bogenschiesskurses im Sportprogramm der Gewerbeschule Basel, der im Herbst erfolgreich beendet wird, verwirklicht werden. Auch dieses Jahr wird der Goldene Bogen mit Erfolg durchgeführt, wenn auch die Teilnehmerzahl etwas rückläufig ist. In den nächsten beiden Jahren wird die Serie der Goldenen Bogen unterbrochen werden, da die Schweizermeisterschaft 1982/83 international in Basel durchgeführt wird. Rita Kappeler belegt an der Schweizermeisterschaft Federal den 3.Platz. Die ausgezeichneten Leistungen der Juventasaktiven (zehn neue FITASterne; mehr als im Rekordjahr 1979) sind auch dem SBV nicht entgangen. So gehören nun Rita Kappeler ins B-Kader und folgende Juventasmitglieder ins C-Kader: Cornelia Kappeler, Rita Lauria, Martin Geyer, Daniel Oeschger und Angelo Vasile. In Riehen wird für alle Juventas-Schützen ein Training mit dem Nationaltrainer Joseph Streda durchgeführt was vielen Schützen neue, positive Impulse gibt.


1982: Die Kurse im Freizeitprogramm der Gewerbeschule sowie das Bogenschiessen im Programm des freiwilligen Schulsports werden auch in diesem Jahr mit Erfolg fortgesetzt. Dominik Faber wird mit 14 Jahren Juniorenschweizermeister Indoor. Die Juniorin Rita Lauria schiesst in Baden den 550er Hallen-Stern. Anstelle des 18. Goldenen Bogens wird - wie schon erwähnt – zusammen mit den Oristalbaslern die Schweizermeisterschaft Federal und FITA auf den Anlagen St. Jakob durchgeführt. Dank der tollen Arbeit aller Beteiligten wird dieser Anlass zu einem vollen Erfolg.


1983: Mauro Cadei, der seit 1977 die Trainerfunktion bei Juventas inne hat, muss seine Präsenz im Verein aus beruflichen Gründen mehr und mehr vernachlässigen und gibt sein Traineramt 1983 ganz auf. Da das anspruchsvolle Traineramt nicht vollumfänglich belegt werden kann, wird eine Aufteilung dieser Arbeit vorgenommen. Ruth Faber hat die Ausbildung der Jugendlichen übernommen; für die erwachsenen BogenschützInnen muss noch eine befriedigende Lösung gesucht werden. Juventas nutzt die Gelegenheit den Bogensport an einer Demonstration an der Basler Herbstmesse einem breiteren Publikum vorzustellen. Angelo Vasile gelingt es, einen 1200er Stern und gleichzeitig den Schweizermeistertitel zu erringen; er wird daher für die im Oktober 83 stattfindende WM in Los Angeles nominiert und erreicht dort den 45. Rang unter den 100 weltbesten Bogenschützen. Das Field- und Jagdschiessen hat sich als Ausgleich zum FITA-Programm auch bei Juventas entwickelt. In Zukunft will man auch bei Juventas gute Voraussetzungen für diese besondere Bogenschiessdisziplin schaffen. Das Aufnahmegesuch an die Interessengemeinschaft Riehener Turn- und Sportvereine wird bewilligt; auch Juventas zählt nun zu der IG-RS und wird verstärkt am Riehener Sportgeschehen teilnehmen. Subventionsgesuche für einen Rasenmäher, Pfeilfangnetze und einen Kunststoffboden für das Clubhaus werden auf Antrag der Baselstädtischen Turn- und Sportkommission vom Regierungsrat bewilligt.

 

1984: 10 Jahre Juventas - erfreulicher Rückblick: Im Laufe der Jahre hat sich der Club zu einem der grössten Schweizer Bogenclubs entwickelt. Die auffällig grosse Beteiligung an Turnieren hat Juventas im Jubiläumsjahr auch sportlich an die schweizerische Spitze gebracht. Neben einer Flut von Schweizermeister-Titeln (Dominik Faber Juniorenschweizermeister Indoor, Federal und FITA; Christoph Faber Jugendschweizermeister Indoor; Christoph Gugger Kadetten Indoor) und Medaillen (Angelo Vasile 3. Indoor; Rita Lauria 3. Federal und 2. FITA) konnte Juventas zum ersten Mal auch die Mannschaftswertungen in der FITA (Dominik Faber, Rita Lauria, Christoph Faber) sowie in der Halle (Dominik Faber, Angelo Vasile, Marcel Faber) für sich entscheiden und die Olympiateilnehmer von Los Angeles hinter sich lassen. Im Federal gab es überraschend Silber. In der Durchführung von grossen internationalen Turnieren hat sich der Club mit dem Goldenen Bogen von Basel über die Grenzen hinaus einen guten Namen geschaffen. Die Nachwuchsförderung hat noch immer die besondere Aufmerksamkeit des Clubs, was Juventas jung und lebendig erhalten hat. Entsprechend der Grösse des Clubs kann der Schiessplatz in Riehen verbreitert werden, was sich besonders günstig für das Training der kleinen Field- und Jagdschützengruppe auswirkt. Für viele ist das Fieldrund Jagdschiessen schon nicht mehr nur eine Abwechslung, sondern eine echte Alternative.


1985: Aufgrund einer Führungskrise innerhalb des Zentralvorstandes gerät der SBV in eine prekäre Finanzlage. Im Frühjahr 1985 demissioniert der ZV und hinterlässt zu Lasten der Clubs eine Schuld von über Fr. 50'000.-. Aufgrund der dadurch entstehenden Vertrauenskrise zwischen den Clubs und dem Zentralvorstand nimmt Roland Probst im März 1985 ein befristetes Engagement als Vizepräsident im neuen ZV, dem es noch im selben Jahr gelingt, die finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen, an. Christoph Faber wird mit 570 Punkten Juniorenschweizermeister Indoor. Angelo Vasile belegt in Federal und FITA den 3. Platz und Juventas holt in der Halle Silber. Aufgrund ihrer Leistungen werden Christoph und Dominik Faber für die Schweizer Nationalmannschaft nominiert. Nach dreijährigem Unterbruch (FITA-SM 1982/83; 1984 Pause) wird der 18. Goldene Bogen 1985 versuchsweise an einem Tag durchgeführt.

 

1986: Roland Probst wird von seiner Tätigkeit im ZV stark in Anspruch genommen, was dazu führt, dass seine Präsenz im Verein stark nachlässt und neue Impulse im Club ausbleiben. Roland Probst beschliesst, sich bis spätestens 1989 (WM Lausanne) von seiner Tätigkeit im SBV zurückzuziehen und sein Amt als Präsident des Clubs für höchstens ein Jahr weiterzuführen, um mit dem Vorstand wieder die notwendigen organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen. Georg Ott wird neuer Nationaltrainer. Ruth Faber, die die Betreuung und Ausbildung der jungen Schützen auch dieses Jahr übernommen hat, wird im Auftrag des Vereins bei Georg den Trainerlehrgang des SBV beginnen. Dominik Faber schiesst gleich mit 1278 Punkten den 2. 1200er Stern für Juventas, Christoph und Dominik Faber qualifizieren sich für die FITA-Europameisterschaft in der Türkei. Harry Hofmann wird bei den Veteranen Hallen-Schweizermeister. Angelo holt Silber und die Mannschaft belegt den 3. Platz.

 

1987: Mit seinem 14. Jahresbericht verabschiedet sich Roland Probst mit einem kurzen Rückblick auf seine Amtszeit als Präsident von Juventas. Juventas ist jetzt der zweitgrösste Bogenclub der Schweiz und übt den Bogensport in seiner ganzen Breite (Spitzen- und Hobbysport; Compound und Fieldschiessen) aus. Der sozialpädagogische Dienst der Schulen des Kantons Basel Stadt überlässt der Gemeinschaft Basler Bogenschützen gratis 14 komplette Jugendbogenausrüstungen, um die Nachwuchsförderung zu unterstützen. Der 20. Goldene Bogen wird erstmals als Doppel-FITA während zwei Tagen ausgetragen und ist in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Mangels Beiträgen verschwindet die Clubzeitung langsam aus dem Programm. Rita Lauria schiesst am Goldenen Bogen gleich zweimal über 1200 Punkte, bestätigt den 3. 1200er Stern von Juventas im Verlaufe des Jahres mehrmals und schiesst auch an internationalen Turnieren Spitzenresultate bis 1270 Punkte. Rita Kappeler wird Hallen-Schweizermeisterin bei den Veteranen. Angelo Vasile und Rita Lauria holen an der FITA-SM Bronze. Jeff Abt holt den Scheizermeistertitel Indoor mit dem Compound. Nach 1984 wird die Juventas-Mannschaft zum zweiten Mal Schweizermeister Indoor (Angelo Vasile, Dominik & Christoph Faber) und FITA (Angelo Vasile, Rita Lauria und Dominik Faber).

 

1988: Ein sportliches Highlight in der Geschichte von Juventas. Mit Rita Lauria, Dominik Faber und Angelo Vasile qualifizieren sich gleich drei Schützen für die FITA-Europameisterschaft in Luxemburg. Alle Schützen schiessen an einem hochklassigen Wettkampf hervorragende Resultate. Der absolute Höhepunkt ist jedoch der 3. Platz von Rita in der Qualifikationsrunde des Turniers mit aussergewöhnlichen 1285 Punkten, das bis Heute beste von einem Schweizer Schützen an einer internationalen Meisterschaft erzielte Resultat. Rita Kappeler kann ihren Hallen-Schweizermeister Titel bei den Veteranen verteidigen. Die Mannschaft belegt den 3. Platz.

 

1989: In seinem ersten Jahresbericht schreibt der neue Präsident Marcel Faber Folgendes: Vom 4. bis 8. Juli findet die WM in Lausanne statt. Rita Lauria und Christoph Faber werden bei den Vorselektionen für die Teilnahme qualifiziert, während andere Juventas-Mitglieder die Gelegenheit nutzen, als Helfer bei diesem Grossanlass dabei zu sein. Marcel Faber begleitet die Nationalmannschaft als Coach. Der Bogensport wird von Juventas mit Erfolg propagiert, als Astrid Marioni an einem Anlass der Pro Senectute eine Demonstration und Instruktion für ältere Leute durchführt und als zwei Lehrer der Steiner-Schule sich regelmässig instruieren lassen, um das Bogenschiessen an ihrer Schule einzuführen. Christoph Faber schiesst den 4. und Rita Kappeler den 5. 1200er Stern für Juventas. Rita Kappeler kann ihren Hallen-Schweizermeister Titel bei den Veteranen erneut verteidigen. Rita Lauria holt Bronze und die Mannschaft Silber. Christoph Faber belegt im Federal den guten 3. Platz. Jeff Abt gewinn zum ersten Mal den Goldenen Bogen von Basel.

 

1990: Auch dieses Jahr wird die seit 1976 anhaltende Juventas-Tradition "Jedes Jahr mindestens ein FITA-Stern" nicht unterbrochen. Astrid Marioni schiesst mit 1230 Punkten den 6. 1200er Stern für Juventas. Ganz allgemein erzielt Juventas an verschiedenen Turnieren gute Resultate. Astrid Marioni gewinnt den Federal Schweizermeister-Titel bei den Damen vor Rita Kappeler. Die Mannschaft holt Silber. In der FITA wird Astrid und Jeff Abt je 3. und die Mannschaft holt erneut Silber.

 

1991: In diesem Jahr lässt der Trainingsfleiss und die Teilnahme an Turnieren bei etlichen Schützen merklich nach. Zwar sind noch immer Erfolge zu verbuchen, dies lässt sich jedoch der Erfahrung zuschreiben. Erstmals werden auch die Bogenschützen von der Basler Regierung zur Sportler-Ehrung eingeladen. An diesem Anlass im Rathaus nehmen Schweizermeister aus den Reihen von Juventas, denen nach einem Eröffnungskonzert durch die Regierungsräte Striebel und Schneider eine Erinnerungsmedaille überreicht wird, teil. Angelo belegte an der FITA- Schweizermeister den 3. Platz und die Juventas Mannschaft wurde zum 3. Mal FITA-Schweizermeister (Angelo Vasile, Dominik & Christoph Faber). Eine herausragende Leistung erbringt in diesem Jahr Jeff Abt, der mit dem Compound sowohl die Schweizermeister Titel Federal und FITA als auch den Goldenen Bogen von Basel gewinnt.

 

1992: Den Höhepunkt dieses Jahres stellt das Jubiläumsturnier um den 25. Goldenen Bogen von Basel mit seiner perfekten Organisation, seinem hohen Niveau und seinem grossen Teilnehmerfeld dar. Auch dieses Jahr wird das Turnier gemeinsam mit den Bogenschützen Beider Basel durchgeführt, und wie immer werden von Juventas-Schützen ausgezeichnete Resultate erzielt. Einige Juventas-Mitglieder heben die Clubzeitung neu aus der Taufe - bisher ist jedoch erst eine Ausgabe erschienen. An der Hallen-Schweizermeisterschaft holt Astrid Marioni Silber und Dominik Faber Bronze. Die Mannschaft belegt den 2. Platz.

 

1993: Da der Rasenmäherschuppen am Arbeitstag wegen Einsturzgefahr verbrannt werden muss, besorgt Jeff Abt im Hafen zu günstigen Konditionen einen 6.5 Meter langen Stahl-Container. Aufgrund seines Gewichts (2.5 Tonnen) erweist sich der Transport als nicht ganz einfach. Obwohl der Boden nie genug trocken oder gefroren ist, um einen risikofreien Transport zum vorgesehenen Standort beim Materialschuppen zu ermöglichen, muss ein Termin festgelegt werden und wie befürchtet bleibt das Transportfahrzeug im Schlamm stecken. Anfang März wird ein weiterer Versuch durchgeführt, in dem es gelingt, den Container wenigstens in eine annehmbare Position zu verschieben. Jeff Abt gewinnt erneut den Goldenen Bogen und qualifiziert sich für die Hallen-Weltmeisterschaft in Perpignan (Frankreich) wo er den 28. Platz belegt. An der Hallen-Schweizermeisterschaft holen Dominik Faber, Astrid Marioni und Jeff Abt jeweils Silber.

 

1994: An seinem 20-jährigen Jubiläum kann sich Juventas am 27. Goldenen Bogen 1994 erstmals im Clubtrainer Präsentieren. Am 18. September findet die clubinterne Jubiläumsfeier mit allem, was dazugehört, statt. Vier Mitglieder des fünfköpfigen Vorstands aus dem Gründungsjahr nehmen an diesem Anlass teil. Rita Faber(-Lauria) gewinnt an der Hallen-Schweizermeisterschaft im Finale den Titel "Schweizermeisterin aller Kategorien". Harry Hofmann wird bei den Veteranen 2. und die Mannschaft holt Bronze. Astrid Marioni belegt in der Halle sowie in der FITA den 3. Platz. Für eine Überraschung sorgt einmal mehr Jeff Abt. Er gewinnt erneut den Goldenen Bogen, qualifiziert sich für die FITA-Europameisterschaft in Prag (Tschechien) und belegt dort im Finale den hervorragenden 4. Platz. Gerd Roggensinger und Harry Hofmann übernehmen das Rasenmähen, sodass die eigentlichen Rasenmäherteams nur noch die Ausputz- und Kleinarbeit zu verrichten haben.

 

1995: Ein Artikel der Riehener Zeitung meldet, dass der Trainingsplatz innert kurzer Zeit einer Umzonung, Erschliessung und Überbauung zum Opfer fallen werde. Es zeigt sich, dass die Lage nicht ganz so prekär ist, da es sich um eine langfristige Planung, über die auch noch abgestimmt werden muss, handelt; trotzdem sollte von nun an jedoch Ausschau nach einem alternativen Trainingsgelände gehalten werden. Jeff Abt holt Bronze an der Schweizermeisterschaft-FITA und qualifiziert sich gleich für zwei internationale Meisterschaften. An der FITA-Weltmeisterschaft in Jakarta (Indonesien) belegt er in der Qualifikation den 16. Platz. An der Indoor-Weltmeisterschaft in Birmingham erreicht er im Finale sogar den hervorragenden 5. Platz.

 

1996: Astrid Marioni schiesst mit 556 Punkten einen neuen Schweizerrekord und siegt an der folgenden Schweizermeisterschaft im Finale um den Titel "Schweizermeister aller Kategorien". Trotz sorgfältiger Wartung durch Harry, Bruno und Gerd gibt der Rasenmäher den Geist auf; es kann jedoch innert kurzer Zeit ein Ersatz gefunden werden.

 

1997: In diesem Jahr findet das Jubiläumsturnier um den 30. Goldenen Bogen von Basel statt. Das Turnier wird mit gutem Wetter, einer Rekordbeteiligung und ausgezeichneten Resultaten durchgeführt; jedoch gibt es bei der Organisation dieses oder jenes Problem. Angelo Vasile gewinnt an der Hallen-Schweizermeisterschaft im Final den Titel "Schweizermeister aller Kategorien". Jeff Abt qualifiziert sich für die FITA-Weltmeisterschaft in Victoria (Kanada).

 

1998: Leider gibt es (wie im letzten Jahr) nur noch eine kleine Gruppe von Aktiven, die sich durch Training und oft erfolgreiche Teilnahme an Wettkämpfen hervortut. Der Goldene Bogen hingegen zeigt in diesem Jahr eine erfreulich hohe Beteiligung von Juventas-Helfern. Marcel Faber tritt (wie er schon im vergangenen Jahr angekündigt hat) aus dem Vorstand zurück. Seine Nachfolge tritt Felix Meier an. Nach langer Krankheit verstirbt das Ehrenmitglied Harry Hofmann. Er war in den 20 Jahren bei Juventas immer aktiv, sowohl als Schütze als auch als Vorstandsmitglied oder als beispielhaftes Vorbild bei Arbeiten am Clubgelände.

 

1999: 25 Jahre Juventas – Feier auf dem Trainingsplatz: Zum 25. Jubiläum wird ein Grosses Fest mit Plauschturnier auf dem Clubgelände in Riehen organisiert. Neben aktuellen und ehemaligen Mitgliedern nehmen auch Vertreter der Gemeinde und der Riehener-Zeitung teil. Rita Faber kehrt wieder zu den alten Leistungen zurück und gewinnt die Jahresmeisterschaft FITA.

 

2000: Der Sturm Lothar zieht auch die Trainingsanlage in Riehen arg in Mitleidenschaft. Scheiben, Scheibenböcke, Fangnetze sowie das Dach des Clubhauses werden stark beschädigt und müssen repariert werden. Marcel Faber gewinnt bei den Veteranen Gold an der Hallen-Schweizermeisterschaft. Astrid wird 3. und die Mannschaft holt Silber.

 

2001: Im REHAB wird kräftig gebaut. Die alte Halle sollte bis zum Einzug in die neue Halle benutzt werden können. Da diese kurzfristig als Lager benötigt wird, stehen wir plötzlich ohne Trainingslokal da. Felix Meier kann kurzfristig einen Ersatz für die Turnierschützen beschaffen. Juventas belegt an der Hallen-Schweizermeisterschaft den 2. Platz. Angelo Vasile holt an der FITA-Schweizermeisterschaft Silber.

 

2002: Das im Jahr 2000 notdürftig reparierte Dach des Clubhauses wird in Schutzanzügen herunter genommen und auf Kosten der Versicherung durch ein Neues ersetzt. In Herbst 2002 kann man erstmals in der neuen Halle des REHAB trainieren. Sportlich ist dies das bisher erfolgreichste Jahr der Recurve-Schützen. An der Hallen-SM gewinnt Rita Faber und die Mannschaft Silber und Angelo Vasile Bronze. An der FITA-SM gewinnt Juventas mit Dominik Faber bei den Herren, Rita Faber bei den Damen und der Mannschaft (mit Angelo Vasile 3. Platz) Gold in allen drei Hauptkategorien. Dies ist das 4. FITA Mannschafts-Gold für Juventas. Sowohl Dominik als auch Rita gewinnen die Qualifikation und das Finale. Rita schiesst dabei mit 617 Punkten gleich noch einen neuen Schweizerrekord über 2*70 m. Alle drei Schützen bekommen im Rahmen der Sportlerehrung BS einen Pflasterstein mit einem Basilisk überreicht. Je ein Duplikat mit dem Namen des jeweiligen Sportlers ist auf der Strasse zwischen Parkhaus und Eishalle auf den Sportanlagen St. Jakob im Boden eingelassen!

 

2003: Nach dem Rücktritt von Beat Vollenweider übernimmt Dominik Faber die Organisation des Goldenen Bogens. Felix wird Juventas noch bis zur GV 2004 führen und muss dann das Amt abtreten, da er von Basel weg zieht. Tabea Rautenberg belegt an der FAAS-SM den ersten Platz bei den Junioren und kann in der Folge an der Sportlerehrung für Jugendliche teilnehmen. Dominik Faber, Astrid Marioni bei den Veteranen sowie die Mannschaft holen an der Hallen-Schweizermeisterschaft Silber. Rita Faber gewinnt den 36. Goldenen Bogen von Basel und erfüllt sich einen lang ersehnten Traum. In Yverdon schiesst sie in der Folge gleich drei neue Schweizerrekorde und kann den FITA Schweizermeister-Titel erfolgreich verteidigen. Angelo Vasile holt an der FITA-Schweizermeisterschaft Bronze und die Mannschaft Silber.

 

2004: 30 Jahre Juventas – „Werbung für den Bogensport“ Felix Meier gibt sein Amt als Präsident an Dominik Faber ab. Durch eine Statuten-Änderung wird neu Riehen/BS als Vereinssitz festgelegt. Juventas kann in diesem Jahr ausserordentlich viel Werbung für den Bogensport machen und sich einem breiten Publikum vorstellen. Rita Faber kann das Bogenschiessen im Rahmen einer Kinderwoche mit über 100 Kindern und Jugendlichen vorstellen. An einem Stand an der 75 Jahr Feier des Sportplatzes Grendelmatte in Riehen nutzen mehrere hundert Besucher die Gelegenheit ihre Fähigkeiten mit Pfeil und Bogen zu testen. Neben den nach wie vor regelmässig durch Ruth Faber durchgeführten Schulferienkursen und Anfängerkursen führt Rita Faber einen Anfängerkurs für die Pro Senectute durch. Allgemein nimmt die Aktivität auf dem Trainingsplatz wieder stark zu. Rita Faber bekommt in Anerkennung ihrer Leistungen der letzten zwei Jahre sowie an der EM-Luxembourg den Sportpreis der Gemeinde Riehen verliehen. Eine Ehrung, die Juventas neben viel Publicity auch die Möglichkeit eines zusätzlichen Hallentrainings für Turnierschützen einbringt. An der Indoor-Schweizermeisterschaft holen Rita und Ruth Faber Silber und Astrid Marioni, Marcel Faber sowie die Mannschaft Bronze. Marcel Faber belegt an der FITA-Schweizermeisterschaft bei den Veteranen den guten 2. Platz, Dominik Faber holt Bronze. Tabea wird holt an der FAAS-SM bei den Juniorinnen Gold. Eine herausragende Leistung erbringt in diesem Jahr Astrid Marioni. Sie wird FAAS-Schweizermeisterin und holt an den Europameisterschaften der Bowhunter auf der Planneralm (Österreich) in der Kategorie Veteranen Damen mit dem Langbogen überraschend die Goldmedaille. Super, herzlichen Glückwunsch! 28.11. Mulhouse Rita verbesserte den Rekord in der Finalrunde Indoor mit 12 Pfeilen auf hervorragende 117 Punkte von 120 möglichen. (der alte Rekord lag bei 114 Punkten). Über alle Finalrunden (1/4, 1/2 und 1/1) mit 3 * 12 Pfeilen verbesserte Sie den Rekord von 336 auf 341 Punkte.

 

2005: Seuzach 9.1.05 Marcel Faber 1. Platz mit 550 Punkten. Er hat damit einen neuen Schweizerrekord der Veteranen Herren erzielt!

 

Dominik Faber                                                                  06.11.2004

 

 

      
 

 

 
     

 

1994: An seinem 20-jährigen Jubiläum kann sich Juventas am 27. Goldenen Bogen 1994 erstmals im Clubtrainer Präsentieren. Am 18. September findet die clubinterne Jubiläumsfeier mit allem, was dazugehört, statt. Vier Mitglieder des fünfköpfigen Vorstands aus dem Gründungsjahr nehmen an diesem Anlass teil. Rita Faber(-Lauria) gewinnt an der Hallen-Schweizermeisterschaft im Finale den Titel "Schweizermeisterin aller Kategorien". Harry Hofmann wird bei den Veteranen 2. und die Mannschaft holt Bronze. Astrid Marioni belegt in der Halle sowie in der FITA den 3. Platz. Für eine Überraschung sorgt einmal mehr Jeff Abt. Er gewinnt erneut den Goldenen Bogen, qualifiziert sich für die FITA-Europameisterschaft in Prag (Tschechien) und belegt dort im Finale den hervorragenden 4. Platz. Gerd Roggensinger und Harry Hofmann übernehmen das Rasenmähen, sodass die eigentlichen Rasenmäherteams nur noch die Ausputz- und Kleinarbeit zu verrichten haben.

 

1995: Ein Artikel der Riehener Zeitung meldet, dass der Trainingsplatz innert kurzer Zeit einer Umzonung, Erschliessung und Überbauung zum Opfer fallen werde. Es zeigt sich, dass die Lage nicht ganz so prekär ist, da es sich um eine langfristige Planung, über die auch noch abgestimmt werden muss, handelt; trotzdem sollte von nun an jedoch Ausschau nach einem alternativen Trainingsgelände gehalten werden. Jeff Abt holt Bronze an der Schweizermeisterschaft-FITA und qualifiziert sich gleich für zwei internationale Meisterschaften. An der FITA-Weltmeisterschaft in Jakarta (Indonesien) belegt er in der Qualifikation den 16. Platz. An der Indoor-Weltmeisterschaft in Birmingham erreicht er im Finale sogar den hervorragenden 5. Platz.