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2017 03 25 - Hallen-Schweizermeisterschaft in Magglingen, Dreimal Gold für die Bogenschützen Juventas

Dominik 03.04.2017

Hallen-Schweizermeisterschaft in Magglingen

Dreimal Gold für die Bogenschützen Juventas

 

Adrian Faber ist Elite-Hallen-Schweizermeister mit dem olympischen Recurve-Bogen,
Florian Faber holte Bronze,
Olga Fusek war beste Juniorin
und zu dritt holten sie den Team-Schweizermeistertitel.

Die Juventas-Recurve-Schützen, hinten:
Florian Faber; Mitte von links: Adrian Faber, Olga Fusek, Nadine Baunach, Filippo Castagnaro, Rajan Kalapurayil; vorne: Samuele Duso.

 

Mit acht Schützinnen und Schützen waren die Bogenschützen Juventas an der Hallen-Schweizermeisterschaft in Magglingen am Start und schlossen dabei äusserst erfolgreich ab.

Am Samstag fanden die Wettkämpfe mit dem olympischen Recurve-Bogen statt, am Sonntag waren die Compound-Schützen an der Reihe.

Der Recurve-Wettkampf begann mit einer Qualifikationsrunde von 60 Pfeilen auf 18 Meter Distanz. Die Ergebnisse dienen zum Erstellen eines KO-Tableaus und sind gleichzeitig die Basis zur Vergabe der Mannschaftstitel.

Bei den Männer Elite belegte Adrian Faber mit starken 577 Punkten den dritten Qualifikationsrang – seine persönliche Bestleistung liegt bei 578 Punkten. Qualifikationsbeste waren die beiden ehemaligen Nationalkaderschützen Thomas Rufer und Thomas Aubert mit je 578 Punkten. Florian Faber war mit 566 Punkten Qualifikationsvierter, Juventas-Schütze Rajan Kalapurayil folgte als Elfter mit 533 Punkten.

Olga Fusek mit starkem Resultat

Die junge Riehenerin Olga Fusek war klar beste Juniorin.
Mit 557 Punkten erreichte sie das zweitbeste Ergebnis aller Frauen und blieb nur fünf Punkte hinter der besten Elite-Schützin. Wegen zu wenig Teilnehmerinnen wurden bei den U21 Damen keine Finals geschossen.
Zusammen mit den Faber-Brüdern wurde Olga Fusek aber Schweizer Meisterin mit dem Juventas-Team.
Das Total von 1700 Punkten lag nur neun Punkte unter dem Schweizerrekord. Das Juventas-Team gewann mit neun Punkten Vorsprung auf Lausanne.

Bei den Kadetten (U18) schufen sich der Riehener Filippo Castagnaro und Samuele Duso mit 522 beziehungsweise 517 Punkten als Dritter und Fünfter der Qualifikation eine gute Ausgangslage.

Die jüngste Riehenerin, Nadine Baunach, war bei den Mädchen U15 mit 388 Qualifikations-Fünfte.

Quirin Knaack, als einziger Compound-Schütze von Juventas am Start, belegte bei der Elite mit einer starken Leistung von 588 Punkten den dritten Rang in der Qualifikation, nur zwei Punkte hinter dem Qualifikationssieger.

Die Entscheidung in den Finalrunden

In den Direktbegegnungen musste sich Nadine Baunach im Viertelfinal knapp mit 4:6 geschlagen geben und beendete ihren Wettkampf als Fünfte.

Zwei Halbfinalisten bei den U18
Stark traten die U18-Jungs auf. Samuele Duso gewann seinen Achtelfinal mit 6:2 und den Viertelfinal mit 6:4. Im Halbfinal verlor er gegen den Kaderschützen Valentin Choffat mit 2:6. Im Bronze-Match musste er sich Keziah Chabin knapp mit 4:6 beugen und wurde schliesslich guter Vierter.

Filippo Castagnaro gewann seinen Viertelfinal souverän mit 6:0, schlug im Halbfinal Keziah Chabinmit 6:4 und qualifizierte sich damit für den Gold-Final. Dort forderte er Valentin Choffat bis in den letzten Satz, musste sich schlussendlich doch mit 4:6 geschlagen geben und durfte die Silbermedaille entgegen nehmen.

Zwei Riehener Elite-Medaillen
Bei der Elite genossen Adrian und Florian Faber in den Sechzehntelfinals ein Freilos, ihr Vereinskollege Rajan Kalapurayil setzte sich mit 6:0 durch.
In den Achtelfinals gewannen Florian und Adrian Faber mit 6:0, Rajan Kalapurayil musste gegen den Kaderschützen Jefferson Baudin ran und verlor trotz einer sehr starken Leistung 2:6.
In den Viertelfinals schoss Florian mit 90 die Maximalpunktzahl und gewann erneut mit 6:0, Adrian konnte sich gegen seinen Kaderkollegen Jefferson Baudin mit 7:3 durchsetzen.
In den Halbfinals trat Florian gegen den Qualifikationsersten Thomas Aubert an und erzielte in einem hochstehenden Match ein 5:5 Unentschieden.

Beim Entscheidungspfeil musste er sich dann knapp geschlagen geben, da sein Gegner seinen Pfeil direkt aufs Kreuz setzte.


Adrian Faber traf auf Sirko Hartmann, der zuvor den Qualifikationszweiten Thomas Rufer eliminiert hatte. Trotz starker Performance von Hartmann konnte Adrian mit 7:1 gewinnen.
Den Gold-Final gegen Thomas Aubert entschied Adrian Faber trotz enormer Anspannung überraschend klar mit 6:0 für sich.

Damit gewann er sein erstes Elite-Gold in einem Einzelwettbewerb und wurde Nachfolger seines Bruders Florian, der im Bronze-Match viermal 30 Punkte schoss und sich damit durchsetzte.
Damit holte der letztjährige Schweizermeister Florian Faber dieses Jahr die Bronzemedaille.

In der Kategorie Compound Elite scheiterte Quirin Knaack in den Achtelfinals gegen Lukas Gautschi nach einem Unentschieden von 145:145 Punkten im Stechen mit dem schlechteren Entscheidungspfeil und wurde als Neunter klassiert



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