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European Grand Prix 2022
der World Archery Europe (WAE)
in Plovdiv (BUL), 3-8 May 2022

Am 1. Mai reiste eine grössere Delegation (7 Damen, 8 Herren + National Trainer), mit unseren 4 Kadermitglieder Olga FUSEK, Florian FABER, André SCHORI und Juan-Pedro ERCOLI ARTIME an den "European Grand Prix 2022" nach Bulgarien.

In der Qualifikation überzeugte allen voran Florian Faber mit Rang 6 und 668 Pt., bei Halbzeit sogar auf Rang 3 (336/3+332/15)! André Schori wurde als dritter Schweizer 44. mit 624 Pt. (316/40+308/52) und JP Ercoli Artime 65. mit 596.

Florian beim Training

Beiden Damen  belegte die Bernerin Franziska Langhammer mit 627 Pt. als beste Schweizerin Rang 18. Unsere Olga Fusek erwischte eine rabenschwarze Woche und belegte Platz 42 mit für sie bescheidenen 559 Pt.

Den 1/24-Final verlor Olga gegen eine moldawierin 7:3, einzig die Bernerin Franziska Langhammer kämpfte sich bis in das 1/4-Finale durch und wurde dort von der Französin Caroline Lopez klar mit 6:0 gestoppt.
Olga und JP beim Training

Dank der guten Qualifikation bei den Herren hatte Florian in den beiden ersten Runden Freilos und qualifizierte sich direkt für das 1/16-Finale wo er den Holländer Kay van Laarhoven nach zähem Kampf mit 6:4 bezwang.
Im 1/8-Finale unterlag Florian dem Franzosen Nicolas Bernardi 6:2 und platzierte sich als bester Schweizer auf Rang 9.,
André Schori und Thomas Rufer als 33. und JP als 57.  

André im Training

Das Schweizer Herren Team, in der Besetzung FABER Florian, RUFER Thomas, SCHORI André belegte in der Qualifikation den 7. Rang und verlor seinen 1/8-Final gegen Bulgarien 6:2.

Dem Damen Team ging es ebenfalls im 1/8-Final gegen die Bulgarinnen nicht viel besser, 5:4 Niederlage nach dem Stechen (29:24).
Das Mixed-Team mit Florian Faber und Simone Gerster kassierte im 1/8-Final gegen das Moldawische Duo eine klare 6:0 Niederlage.

Rangliste:

Photos:


Basler Sportchampions 2021

Nach einem Jahr Corona-Pause wurden am Montagabend in der St. Jakobshalle die besten Basler Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2021 ausgezeichnet.
24 Elitesportlerinnen und -sportler sowie zehn Nachwuchssportlerinnen und -sportler wurden durch den für Sport zuständigen Regierungsrat Dr. Conradin Cramer geehrt.

Auch 6 Juventas Schützen gehören mit ihren Trainern zu den Ausgezeichneten:  


Team Schweizermeister Compound Outdoor 50m
v.l.n.r.   Joao Cardoso Vasconcelos, Richard Hirst, Swart Marness
Trainer: Marco Petraglio 


Team Schweizermeister Recurve Outdoor 70m

v.l.n.r.  Dominik Faber, Florian Faber, Rajan Kalapurayil
Trainer: Adrian Faber  


Schweizermeister Compound Herren Outdoor 50m
Joao Cardoso Vasconcelos
Trainer: Marco Petraglio

Liste der geehrten Elite-Sportlerinnen und -Sportler 


Schweizermeisterschaft Indoor in Lausanne

Bescheidene Ausbeute
Am vergangenen Wochenende wurden im World Archery Excellence Center in Lausanne die Indoor-Schweizermeisterschaften im Bogenschiessen ausgetragen.
Die Riehener Bogenschützen Juventas waren mit 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern breit vertreten.
Für die meisten Kaderschützen, die seit der Indoor-Europameisterschaft im Februar nur noch über die Outdoor-Distanz 70 Meter trainiert hatten, war die Meisterschaft zu spät angesetzt, der Fokus anders gelegt und die Leistungen entsprechend durchzogen.

Gold mit dem Compound für Marco und das Team
So haben bei Juventas vor allem die Compound-Schützen überzeugt, bei denen Marco Petraglio in der Kategorie Master (über 50 Jahre) den Schweizermeistertitel und Juventas mit Marco Petraglio, Marness Swart und Richard Hirst ausserdem Team-Gold gewinnen konnten.

 











Dabei hat vor allem Marco Petraglio mit 577 Punkten in der Qualifikation sowie 146, 147 und 145 Punkten in den Finalrunden eine starke Leistung abgeliefert.

Einzel-Silber für Olga Fusek und Bronze für das Recurve-Team
Mit dem olympischen Recurve Bogen konnte sich bei der Elite einzig die Riehenerin Olga Fusek durchsetzen.
Nach einem fünften Rang in der Qualifikation konnte sie sich deutlich steigern und bis in den Goldfinal durchkämpfen, unterlag erst dort der Bernerin Franziska Langhammer und gewann die Silbermedaille.









Bei den Elite-Männern verpassten die Riehener die Medaillenränge. Florian Faber belegte als bester den vierten Platz, gefolgt von André Schori als Fünfter, Dominik Faber als Siebter, JP Ercoli als Achter und Andreas Boroch als Neunter.
Das Recurve-Team von Juventas belegte mit Florian Faber, Dominik Faber und Olga Fusek den dritten Platz.













                    C.A.Lausanne                                 BV Bern                         Juventas Basel-Riehen

Mit Lea Huber und Bianca Frondoza (beide U21) sowie Zora Lautenschlager (U18) haben sich drei Nachwuchshoffnungen von Juventas, alle seit Herbst im Deutschschweizer Regionalkader, gut geschlagen. Lea Huber und Zora Lautenschlager wurden jeweils Vierte, Bianca Frondoza gute Sechste.




Resultate:   https://www.ianseo.net/Details.php?toId=10120

Fotos:   https://photos.swissarchery.org/2022/Championnat-Suisse-WAEC-26-27-mars/


 Sensationeller 4. Rang an Indoor-EM durch Florian Faber

Am Dienstag fand im slowenischen Lasko die Qualifikationsrunde der Indoor Europameister-schaft statt.
Florian Faber und Thomas Rufer vertreten die Schweizer Farben.

Mit den ersten 30 Pfeilen belegte Florian mit 292 "nur" Rang 17, mit den zweiten 30 Pfeilen und 295 Punkten (Rang 4) gelingt Florian eine Verbesserung auf Rang 11 mit 587 Punkten in der Qualifikation.

Thomas Rufer erreichte mit 585 Pt. Platz 17. Beide qualifizieren sich damit für die 1/16-Finals vom Mittwoch.

In der ersten Runde des 1/16-Final kam Florian gegen den Slowenen Habjan Malavasic Den, der nach zäher Gegenwehr mit 6:4 (29:29, 28:28, 30:29, 28:30, 30:28) unterlag.

Thomas Rufer gewann 6:2 gegen den Italiener Paoli Alessandro.

Im 1/8-Finale bekamen es beide mit stärkeren Gegner zu tun, Florian traf auf den sechst platzierten Russen Tsybikzhapov Aldar den er nach heftiger Gegenwehr ebenfalls mit 6:4 (29:30, 30:30, 30:29, 30:29 und 30:30) bezwang.
Florian schoss 149 Punkte! (NUR eine Neun bei 15 Pfeilen).

Thomas wehrte sich auf sehr hohem Niveau gegen den Quali Sieger Mauro Nespoli (Olympia-Silber Tokyo) aus Italien, unterlag jedoch unglücklich knapp 6:4 (29:29, 29:29, 30:30, 29:29, 29:30 ) und platzierte sich somit auf Rang 17.

Am Donnerstag trifft Florian im ¼ Final auf den Engländer Tom Hall der gegen den dritten der Qualifikation, den Türken Mete Gazoz (Olympiasieger Tokyo) mit 6:2 erfolgreich war.

Beide beginnen fulminant, mit 30:30, 30:30, dann legt Florian 29:30 vor und es geht ausgeglichen weiter 29:29 und nochmals 29:29, damit gewinnt Florian seinen 1/4 Final mit 6:4 und zieht in das 1/2 Finale ein gegen den Franzosen Jean-Charles VALLADONT der gegen den Kroaten Alen REMAR 6:2 gewinnt.
In den beiden anderen ¼ Finals gewinnt der Franzose Clement JACQUEY gegen den italienischen Qualifikation-Sieger Mauro NESPOLI mit der besseren 10 im Stechen 6:5 und der Russe Erdem TSYDYPOV gewinnt gegen den Italiener Federico MUSOLESI mit 7:3.

Das ergibt dann die beiden 1/2 Finalpaarungen JACQUEY Clement (FRA) gegen TSYDYPOV Erdem (RUS) das der Franzose mit 6:2 gewinnt.
Im 2. Duell misst sich Florian FABER mit dem französischen Topschützen, dem Zweiten der Qualifikation Jean-Charles VALLADONT (Olympia-Silber Rio).
Florian kommt in Rücklage, 29:30 und nochmals 29:30 dann wendet sich das Blatt und er holt auf mit 30:28 und 30: 29, es steht wieder Unentschieden 4:4, die nächsten Pfeile entscheiden,
Florian 29 - VALLADONT 30 und zieht damit ins Gold-Finale ein.

Nach diesen tollen Leistungen bleibt Florian der Einzug in den "Kleinen Final" um Bronze gegen den Russen Erdem TSYDYPOV.





 

 

 

Im Bronze-Match legt Florian in der Ersten Runde 30:28 vor, verliert die zweite Runde 28:29, das dritte Duell endet 28:28 unentschieden und es steht 3:3 aber dann verliert Florian das vierte Duell 27:29, es steht 3:5 und auch das fünfte Duell geht knapp mit 29:30 verloren.
3:7, ein brutales Resultat bei einer sehr knappen Entscheidung.



 

 

 





JUVENTAS gratuliert Florian Faber
zum tollen 4. Rang an der Indoor-EM 2022  


ALLE RANGLISTEN unter:
  https://www.ianseo.net/Details.php?toId=10081

ALLE Final-Video auf YouTube:  https://www.youtube.com/watch?v=hE7g0m1H7Gk   

Riehener Zeitung


Zwei Team- und zwei Einzeltitel für Juventas
an den Outdoor-SM in Genf

Am Wochenende vom 21. / 22.08.2021 wurden in Genf bei sommerlichem Wetter die Outdoor-Schweizermeisterschaften im Bogenschiessen ausgetragen. Von den Bogenschützen Juventas waren elf Mitglieder am Start, acht am Samstag mit dem olympischen Recurve-Bogen und drei am Sonntag mit dem Compound-Bogen.  
Lea Huber startete als jüngste Vertreterin der Riehener Bogenschützen in der olympischen Kategorie U18 über die 60-Meter-Distanz. Sie belegte in der Qualifikation mit 526 Punkten den guten vierten Rang, konnte sich in den Viertelfinals mit 6:0 durchsetzen, unterlag dann aber in den Medaillen[1]Matches zweimal, womit sie als Vierte ihren Qualifikationsrang bestätigte.  

Bei den Frauen konnte sich die Riehenerin Olga Fusek als Qualifikationsvierte in den Matches steigern. Nach einem 6:0-Sieg in den Viertelfinals gegen ihre Juventas-Klubkollegin Astrid Tschopp, die für die Bogenschützen beider Basel lizenziert ist und am Ende Sechste wurde, bezwang Olga Fusek in den Halbfinals die Qualifikationsbeste Maxine Pichonnaz (Sion) in einem engen Match dank einem Zehner im Stechen mit 6:5.
Im Gold-Final musste sich Olga Fusek dann Séverine Campana aus Collombey geschlagen geben und gewann Silber.  

Juventas-Duelle mit Überraschungen
Bei den Männern waren gleich fünf Juventas-Mitglieder am Start. Der Favorit Florian Faber konnte die Qualifikation mit 662 Punkten vor den beiden Bernern Thomas Rufer (656) und Simon Kaufmann (652) gewinnen, Dominik Faber belegte vor Rajan Kalapurayil den fünften Platz, Juan-Pedro Ercoli und André Schori folgten auf den Plätzen acht und neun.

In der Teamwertung, für welche die jeweils drei besten Ergebnisse pro Verein addiert werden, blieb es wegen des hervorragend schiessenden Simon Kaufmann bis zum Schluss sehr eng. Am Ende konnten die Riehener Bogenschützen ihren Titel aber doch verteidigen, es zählten die Resultate von Florian Faber, Dominik Faber und Rajan Kalapurayil. Juventas kam auf 1897 Punkte, Bern auf 1877.  

Die Finalrunden des Recurve Männerwettkampfes verliefen etwas unerwartet. Dominik Faber musste sich bereits in den Achtelfinals geschlagen geben. Ebenfalls in den Achtelfinals kam es zu einem ersten Juventas-Duell, das der Kaderschütze André Schori gegen Juan-Pedro Ercoli nach einem Unentschieden mit einem 9:8 im Stechen knapp gewann. André Schori konnte sich in der Folge weiter steigern und bezwang in den Viertelfinals in einem weiteren Juventas-Duell Qualifikationssieger Florian Faber nach hochstehendem Match mit 6:4, während sich Rajan Kalapurayil dem weiterhin stark schiessenden Simon Kaufmann mit 3:7 geschlagen geben musste. André Schori konnte sich in den Halbfinals dann auch gegen den Neuenburger Valentin Choffat mit 6:2 durchsetzen und auch das Match um den Titel gegen den Berner Thomas Rufer war eng, ging aber am Ende mit 4:6 an den Berner, womit André Schori die überraschende Silbermedaille blieb.


Das erfolgreiche Recurve-Team
Astrid Tschopp, Juan-Pedro Ercoli, Florian Faber, Olga Fusek, Lea Huber, Dominik Faber, Rajan Kalapurayil, André Schori, und Coach Adrian Faber (von links).

Compoundschützen drehen auf  
In den Compound-Wettkämpfen vom Sonntag blieben die Juventas Leistungen zunächst etwas unter den Erwartungen. Bei der Elite belegte João Cardoso mit 642 Punkten vor seinem Teamkollegen Richard Hirst, der auf 641 Punkte kam, den dritten Qualifikationsrang, Qualifikationssieger wurde der Baselbieter Roman Häfelfinger mit starken 702 Punkten.

Bei den Masters Ü50 belegte Marness Swart mit guten 666 Punkten den dritten Qualifikationsrang und sicherte Juventas mit seiner Punktzahl auch mit dem Compound-Bogen den Team Schweizermeistertitel.  

In den Finalrunden konnten die Riehener Compoundschützen aufdrehen. Marness Swart kämpfte sich bis zu den Medaillenmatches durch, bezwang in den Halbfinals den Qualifikationszweiten Ueli Britschgi mit 137:136 und im Gold-Final den Qualifikationsersten Werner Gasser mit 140:137 und holte den Titel bei den Masters.
Bei der Compound-Elite erreichten Richard Hirst und João Cardoso die Halbfinals. Während sich Richard Hirst in den Halbfinals dem Qualifikationssieger Roman Haflinger und in der Folge im Bronzematch Dennis Bailer aus Zürich geschlagen geben musste, konnte João Cardoso seinen Halbfinal gegen Dennis Bailer mit 141:137 gewinnen und im Goldfinal den Qualifikationssieger heraus fordern. Das überraschend enge Match endete mit einem 140:140 Unentschieden, im Stechen mit einem Entscheidungspfeil konnte sich João Cardoso durchsetzen und den Titel gewinnen.




 

 

 

 

 

 

 

 

Das Erfolgreiche Compound-Team

João Cardoso, Richard Hirst und Marness Swart (von links)


Mit zwei Team-Titeln, zwei Einzeltitel, zweimal Silber und zwei vierten Plätzen war die SM in Genf ein für die Riehener Bogenschützen erfolgreicher Abschluss einer sehr speziellen Outdoorsaison.

Resultate Recurve

Resultate Compound

 


Kein Quotenplatz für Tokio

Die Schweiz gewinnt trotz sehr starken Leistungen keinen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Tokyo.

Adrian Faber
Die letzten Quotenplätze für Tokyo konnten entweder am mit der Europameisterschaft kombinierten Continental Quota Tournament (CQT) in Antalya, oder vergangenes Wochenende am Final Quota Tournament (FQT) in Paris gewonnen werden.
Am CQT verpasste Florian Faber mit dem 9. Platz die Quotenränge nur knapp um eine Finalrunde, weshalb die Schweiz erneut an allen Wettkämpfen des FQT teilnahmen.
Am FQT gingen zwei Athleten der Bogenschützen Juventas Basel, Florian Faber und André Schori an den Start.
Mit einer hervorragenden Qualifikationsrunde erreichte Florian Faber den 3. Platz der Qualifikationsrunde und erzielte seine internationale Bestleistung mit 674 Punkten, nur 3 Punkte unter seinem eigenen Schweizerrekord.
André Schori konnte mit 614 Punkten nicht an seine zuvor guten Leistungen anknüpfen und startete vom 75. Rang aus.
Thomas Rufer aus Bern, der eine starke Europameisterschaft hinter sich hatte, wurde mit 646, 37. in der Vorrunde.

André Schori musste sich bereits in der ersten Runde gegen den Argentinier, Mario Damian Jajarabilla, mit 3:7 geschlagen geben. Thomas Rufer zeigte gute Leistungen und gewann die ersten Matches 7:3 und 6:0, verlor dann aber im 1/16-Final gegen den Qualifikationsfünften, Aldar Tsybikzhapov mit 2:6.
Mit seinem 3. Qualifikationsrang war Faber direkt für den 1/16-Final gesetzt. Dieses gewann er hervorragend mit 6:0 gegen De Silva Sajeev aus Sri Lanka.
Im 1/8-Finale gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Finnen Antti Vikstrom.
Florian Faber konnte einen 0:4 Rückstand auf 4:4 ausgleichen und war in der letzten Passe bis zum letzten Pfeil in Führung, konnte aber den Formstarken Finnen leider nicht bezwingen und verlor gleichzeitig die direkte Qualifikation nach Tokyo. Der Finne gewann schlussendlich Bronze. 

Damit ist das Rennen um Tokyo für den 23-jährigen leider beendet. Um ein Fazit über die Saison zu ziehen, Florian hatte mit Abstand die beste Saison die ein Athlet von SwissArchery je erreichen konnte und verpasste nun das dritte Mal (European Games, CQT und FQT) sein Olympiaticket für Tokyo um Haaresbreite mit nur wenigen Punkten unterschied.
Mit dem FQT reiht Florian seine 4. Top10 Platzierung der letzten 5 internationalen Grossevents ein (2021: FQT 9., CQT 9., Europameisterschaft 9., Weltcup Lausanne 17.; 2019: European Games 7.) und ist aktuell verdient die Nummer 46 der Weltrangliste. Seine Platzierung wird sich nach dem FQT und ggf. auch nach dem im Anschluss folgenden Weltcup Paris nochmals verbessern.  

Bei den Damen gelang es Valentine de Giuli als beste Schweizerin ebenfalls in den 1/8-Final zu gelangen, war aber mit 0:6 chancenlos gegen die Tschechin Marie Horackova, welche sich mit der Bronzemedaille einen Platz für Tokyo sicherte.
In der Teamwertung verloren sowohl das Herren-, wie auch das Damenteam in der ersten Finalrunde.

 

 

 

 

 

 Alle Resultate


Europäische Olympia-Qualifikation an der EM in Antalya (Türkei)

 Florian Faber verpasst Olympiaplatz knapp

Rolf Spriessler
  Zum zweiten Mal hat der Riehener Bogenschütze Florian Faber einen Schweizer Olympia-Quotenplatz für Tokyo nur ganz knapp verpasst.
An den European Games 2019 in Minsk war Faber in den Viertelfinals am Italiener David Pasqualucci gescheitert. Hätte er diese Begegnung gewonnen und wäre damit in die Halbfinals eingezogen, hätte dies einen Schweizer Olympia-Quotenplatz bedeutet. 

Niederlage im Stechen
Am Olympia-Quotenplatzturnier innerhalb der Europameisterschaft 2021 in Antalya nun schied Florian Faber am vergangenen Freitag in den Achtelfinals auf dramatische Weise aus. Gegen den Slowenen Ziga Ravnikar geriet er trotz gutem Wettkampf zunächst mit 3:5 in Rückstand, glich dann aber mit dem Maximum von 30 Punkten im fünften Satz zum 5:5 aus. Im Stechen mit einem weiteren Pfeil schossen beide Konkurrenten eine Neun, wobei der Pfeil des Slowenen weniger als einen Zentimeter näher am Zentrum steckte – bei einer Schussdistanz von 70 Metern. Ravnikar verlor dann zwar seinen Viertelfinal gegen den Franzosen Charles Chirault mit 4:6, belegte aber mit seinen vier Satzpunkten als bester Verlierer den fünften Schlussrang. Da sich neben dem Deutschen Florian Unruh und dem späteren Sieger Mete Gazoz  aus der Türkei mit Jean-Charles Valladont +und Charles Chirault zwei Franzosen für die Halbfinals qualifizierten, ging der vierte Quotenplatz an den fünftplatzierten Slowenen.
Bereits in der ersten K.-o.-Runde der Olympia-Qualifikation schied Juventas-Schütze André Schori trotz guter Leistung gegen den Aserbeidschaner Muhammadali Aliyev mit 0:6 aus.
Bei den Frauen unterlag Juventas-Schützin Olga Fusek der Slowenin Spala Fers ebenfalls in der ersten Runde mit 0:6. Auch Fuseks Teamkollegin Valentine De Giuli scheiterte in der ersten Runde, Simone Gerster schied in den Sechzehntelfinals aus.

Kein Schweizer Duell
Bei den Männern war der Schweizer Thomas Rufer als Vierter der Qualifikation direkt für die Sechzehntelfinals gesetzt, während Florian Faber als Qualifikations-Dreizehnter bereits im 24er-Tableau antreten musste, wo er mit einer soliden Leistung den Luxemburger Pit Klein mit 7:3 bezwang. In den Sechzehntelfinals bezwang Florian Faber den Israeli Itay Shannay mit der besten Leistung des ganzen Teilnehmerfeldes mit 30/29/30 von jeweils 30 möglichen Satzpunkten mit 6:0. Sein Kollege Thomas Rufer verlor leider gegen den Slowenen Ziga Ravnikar mit 2:6 und verpasste es damit, dass es zu einem reinen Schweizer Achtelfinalduell kommen konnte – mit dem sicheren Viertelfinaleinzug für die Schweiz.
Wie schon letzte Woche gemeldet, belegten Thomas Rufer und Florian Faber im Turnier um den Europameistertitel die Ränge 8 und 9. In der Folge standen sich im einen Halbfinal jene beiden Athleten gegenüber, die die beiden Schweizer aus dem Turnier geworfen hatten. Der Russe Galsen Bazarzhapov bezwang den Deutschen Moriz Wieser mit 6:4. Danach verlor der Russen den Gold-Final gegen den Spanier Pablo Acha und gewann damit Silber. Moriz Wieser holte sich mit einem 6:0 gegen seinen Landsmann Florian Unruh die Bronzemedaille.


Florian im EM 1/8-Finale gegen den nachmaligen Deutschen Bronzegewinner Moritz Wieser

Für die Schweiz bleibt nun noch eine Chance, sich einen Olympia-Quotenplatz für Tokyo zu sichern. Am Weltcupturnier vom 21. bis 27. Juni in Paris wird auf globaler Ebene um die letzten offenen Quotenplätze geschossen. Bei den Männern geht die Schweiz mit Florian Faber, André Schori und Thomas Rufer an den Start. Bei den Frauen sind für die Schweiz Simone Gerster, Valentine De Giuli und Iliana Deineko gemeldet.

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Sportpreis der Gemeinde Riehen für das Jahr 2018
32 Bilder
Sportpreis der Gemeinde Riehen für das Jahr 2018
Juventas Basel-Riehen

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